Wie kommt das Schiff zu seinem Namen?
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Quelle: Musee de la civilization |
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Einem Schiff einen Namen zu geben ist gar nicht so einfach. Wer einmal in einer vollen Marina spazieren geht und sich die Schiffe ansieht, liest alles Mögliche, von "Gerda III" über "Pusteblume" bis hin zu "Lucie B.", "Fiete","Escapade" oder "Möwe". Im Hafen von Orth auf Fehmarn hieß ein Boot schlicht "Mein". Der Alternativen gibt es also viele, und entsprechend groß ist auch die Gefahr, sich für die nächsten Jahre dem Gespött der Leute auszusetzen. Gleichzeitig wird es mit der Originalität schwierig, denn irgendwie war alles schon einmal da. Wir schauten uns also um, wälzten Bücher und diskutierten manchen Sonntagmorgen schon vor dem Aufstehen. Irgendwann fiel unser Blick auf die Familie der Tauchenten in unserem Vogelbuch. Die hießen alle AYTHYA. Da gab es die Aythya Fuligula, die Aythya Americana und noch viele andere, und wir fanden diese Tiere ebenso hübsch wie unser Schiff, zumal wir herausfanden, dass sie hervorragende Schwimmer sind. Tja, so kam das Schiff zu seinem Namen.
Das Bild oben links, das im Salon der AYTHYA hängt, zeigt übrigens ein "Aythya Americana"-Pärchen (American Redhead), gemalt von John-James Audubon.